"Neuralgische Stellen“ im Fokus

Dienstag, 20. Februar 2018

Darmstadt. Für die Standardtanz-Formation des TSC Blau-Gold Nienburg stand in Darmstadt das dritte von insgesamt fünf Turnieren in der 2. Bundesliga auf dem Programm. Das angestrebte Ziel, den dritten Rang zu ergattern, gelang nicht ganz. Am Ende landete das Team von Trainerin Claudia Krüger-Drescher auf Platz vier. Von Enttäuschung konnte bei den Nienburgern anschließend aber keine Rede sein.

„Dass ist eben die Meinung der Wertungsrichter. Ich selbst musste mich um die Mannschaft kümmern und kann daher nichts zu den anderen Teams sagen. Mit unserer Leistung bin ich jedenfalls sehr zufrieden“, betonte Krüger-Drescher, die diesmal auf ihre beiden Trainerkollegen – Ehemann Peter Krüger und Choreografie-Expertin Ariane Schießler – verzichten musste und dafür von Manuela Poppe unterstützt wurde. 3-4-4-4-4 lautete am Ende das Urteil der Wertungsrichter. Nienburg schaffte den Sprung ins große Finale, das diesmal und erstmals in dieser Saison fünf Mannschaften erreicht hatten. Die Teams aus Herford und Berlin bestritten das kleine Finale.

„Wir haben zwei ähnlich gute Durchgänge gezeigt, waren konzentriert und fokussiert. Vor allem hat mir die geschlossene Teamleistung gefallen, angefangen von der Vorbereitung über die Stellprobe bis hin zu den zwei Durchgängen.“ Verglichen mit der grandiosen Atmosphäre des Heimturniers in Nienburg beschreibt Krüger-Drescher die Unterstützung des Darmstädter Publikums als „etwas schleppend“. „Da kommt es eben drauf an, sich selbst nochmal einen Tick mehr zu motivieren. Auf jeden Fall war es aber ein faires Publikum.“

Für die beiden letzten Turniere in Altenburg (3. März) und Rüsselsheim (17. März) sollen die bislang gezeigten Turnierleistungen mindestens bestätigt werden, damit der Sprung auf Rang drei vielleicht doch noch gelingt. „Es gibt noch die eine oder andere neuralgische Stelle, wo wir noch an der Ausführung der Choreografie und am Drehgrad feilen können.“ Egal welcher Platz in der Endabrechnung herausspringen wird: Bereits schon jetzt können die Nienburger als Aufsteiger in die 2. Bundesliga von einer gelungenen Saison sprechen. „Im Vergleich zu anderen Mannschaften haben wir ein junges Team. Dafür haben sie das bislang prima gemacht“, lobt Krüger-Drescher.

Von: Die Harke vom 20.02.2018

 
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