Premierengala: Blau-Gold brennt ein Feuerwerk ab
Es war bunt, es war laut, es war warm und es veranlasste die Zuschauer in der bis unter das Dach gefüllten Sporthalle der Holtofer SV zu wahren Begeisterungsstürmen und langanhaltenden, stehenden Ovationen. Während eines gut zweistündigen Programms waren sie in den Genuss eines wahren Tanzfeuerwerks gekommen, das der TSC Blau-Gold Nienburg bei seiner Premieren-Gala abgebrannt hatte.
Es war bunt, es war laut, es war warm und es veranlasste die Zuschauer in der bis unter das Dach gefüllten Sporthalle der Holtofer SV zu wahren Begeisterungsstürmen und langanhaltenden, stehenden Ovationen. Während eines gut zweistündigen Programms waren sie in den Genuss eines wahren Tanzfeuerwerks gekommen, das der TSC Blau-Gold Nienburg bei seiner Premieren-Gala abgebrannt hatte.
Besonders die Mischung aus Tanzsport auf Bundesliganiveau, verschiedenen Kindertanzgruppen und Akrobatik mit Ball, Reifen und Rhönrad machte die Musik und damit die Veranstaltung zu einem besonderen Event. Höhepunkt des Abends war die Vorstellung der beiden Vorzeigemannschaften im Latein- und im Standardtanz, die sich in neuem Gewand und mit ihren eigens für die anstehende Saison einstudierten Choreografien erstmals der Öffentlichkeit präsentierten. "Es war eine fantastische Veranstaltung, die Tänzerinnen und Tänzer haben das Publikum wahrlich verzaubert", bilanzierte TSC-Vorsitzender Peter Krüger, der gemeinsam mit Ariane Schießler das Standard A-Team trainiert.
Nach drei erfolgreichen Jahren "Udo Jürgens" starten die Nienburger Standard-Tänzer mit vielen neuen Gesichtern in eigens entworfenen Kleidern in die am kommenden Wochenende startende Saison. Mit dem Thema ,Jt's time" von Michael Buble will das stark verjüngte Team das Tanzparkett in i der 2. Bundesliga stürmen. "Wir haben erfolgreich einen Umbruch vollzogen und ein sehr junges und ambitioniertes Team zusammengestellt", sagt Krüger. Die Mannschaft, bestehend aus zehn Damen und acht Herren, ist im Schnitt gerade einmal 21 Jahre jung. Nachdem der TSC in den vergangenen beiden Jahren die Saison auf dem vierten Rang abschloss, soll dieser Platz verteidigt und nach Möglichkeit sogar noch verbessert werden. Wie stark das Team wirklich ist, wird sich aber erst noch zeigen müssen. "Wir können das überhaupt nicht einschätzen, auch die anderen Vereine werden ja einiges geändert haben", erklärt der Trainer. "Auf jeden Fall sind wir guter Dinge und freuen uns, dass es endlich los geht."
Auch die Latein-Formation geht mit einem völlig neuen Konzept in die bevorstehende Oberliga-Saison und wird mit der einstudierten Choreografie "Chains" versuchen, die Wertungsrichter und das Publikum von sich zu überzeugen. Der bisherige Trainer Lars Bankert wird zukünftig von Marc Oliver Liesch unterstützt. Zudem wird Oliver Tienken - bekannt aus "Star Search" und "Let's Dance" - dem Trainerstab angehören. Tienken hat sowohl für die Latein- als auch die Standard-Formation die Choreografien entwickelt, die Musik ausgewählt und die Kleider entworfen. "Das Ziel für unsere Latein-Formation ist das große Finale plus x", erklärt Krüger.
Das Publikum in der Holtorfer Sporthalle war jedenfalls von den Darbietungen der beiden TSC-Vorzeigemannschaften vollauf begeistert. Die harte Arbeit im Training und auch neben der Tanzfläche hat sich ausgezahlt: Bis tief in die Nacht vor der Gala hat Latein-Tänzer Hannes Schrader die Kleider in mühsamer Kleinarbeit fertiggestellt, viele Vereinsmitglieder hatten den gesamten Sonnabend damit zugebracht, die Turnhalle in einen Tanzpalast zu verwandeln.
Wer die beiden Formationen einmal live erleben möchte, hat dazu am Wochenende des 11./12. Februar in der MTV-Halle am Triftweg die Möglichkeit.
Auszug aus "Die Harke" vom 10.01.2012

